13.01.2026
Der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) hat im Rahmen der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) einen neuen Leitfaden zur Einführung von Software im Handwerksbetrieb final abgestimmt. Der Leitfaden wurde nach den Vorgaben des BMAS gestaltet und ist vollständig barrierefrei zugänglich.
Kern des Leitfadens sind 12 Erfolgsfaktoren für die Einführung von Software im Handwerk. Ergänzend stehen zu jedem Erfolgsfaktor praxisnahe Lernvideos zur Verfügung, die über QR-Codes direkt aus dem Leitfaden abrufbar sind.
Das Besondere: Der Leitfaden setzt bewusst nicht bei technischen Lösungen, sondern bei den sozialen, organisatorischen und kommunikativen Aspekten der Digitalisierung an. Im Mittelpunkt stehen Fragen der Akzeptanz, Beteiligung der Beschäftigten, Führung, Qualifizierung und Veränderungsprozesse im Betrieb. Damit schließt das Projekt eine zentrale Lücke in der bisherigen Digitalisierungsdebatte im Handwerk.
„Software scheitert im Handwerk selten an der Technik – sondern an fehlender Partizipation der Monteure und Bürosachbearbeiter, mangelnder Akzeptanz, unklaren Erwartungen oder schlechte Kommunikation. Gemäß dem Bottom-up-Prinzip setzt dieser Leitfaden genau hier an“, heißt es aus dem ZVSHK.
Der Leitfaden wird kostenfrei über Zentralverband SHK: SHK-resilient zum Download angeboten. Auch auf der Projektwebseite www.shk-resilient.de wird der Leitfaden veröffentlicht.