Geld vom Staat für Heizungsmodernisierung
Fördermittel an Hydraulischen Abgleich der Heizung gebunden. Die staatlichen Förderprogramme wie z. B. der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) greifen dem Hausbesitzer auch bei einer Heizungsmodernisierung finanziell unter die Arme. 2.010 Euro Zuschuss erhält man beispielsweise über das BAFA Marktanreizprogramm, wenn sich Hausbesitzer eine zwölf Quadratmeter große Solaranlage zur Heizungsunterstützung aufs Dach montieren lassen und dazu noch einen energieeffizienten Brennwertkessel anschaffen. Allerdings müssen bei der Beantragung derartiger Fördermittel gewisse Rahmenbedingungen beachten werden.
Dazu zählt auch der Hydraulische Abgleich. Der sorgt dafür, dass die Heizungsanlage alle Räume gleichmäßig beheizt. Oft werden Heizkörper, die weit von der Heizungspumpe entfernt liegen, nicht mit genügend warmem Wasser versorgt. Andere, die sehr nah liegen, werden hingegen überversorgt. Das kostet nicht nur wertvolle Energie und treibt die Heizkostenabrechnung in die Höhe sondern beeinflusst auch die Wohnqualität. Mit Hilfe des Hydraulischen Abgleichs werden deshalb alle Heizkörper und Rohre aufeinander abgestimmt und abgeglichen.
Wenn der Hausbesitzer sicher gehen möchte, dass der Hydraulische Abgleich ordnungsgemäß durchgeführt und von der KfW entsprechend akzeptiert wird, sollte er den standardisierten Leistungsinspektionsbericht der Vereinigung der deutschen Zentralheizungswirtschaft e. V. (VdZ) von seinem Fachhandwerker abzeichnen lassen.
Der Heizungs-Check
Ob die eigene Heizung bereits hydraulisch abgeglichen ist, findet der Hausbesitzer am besten heraus, indem er vom geschulten SHK-Innungsfachbetrieb den standardisierten Heizungs-Check machen lässt: Schnell und transparent wird bei diesem umfangreichen Inspektionsverfahren die komplette Heizungsanlage genau unter die Lupe genommen, vom Heizkessel bis hin zu den Heizungsrohren und Heizkörpern. Das ganze Verfahren dauert ca. ein bis zwei Stunden und kostet nicht mehr als 100 Euro.
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